Herzlich willkommen auf der Homepage des Vokalensembles der Duisburger Polizei „Restroom Singers“. Lassen Sie sich von unseren Musikbeispielen, Fotos und Berichten informieren, inspirieren, amüsieren oder beeindrucken.
Leider werden die Restroom Singers ab dem 31.12.2026 nicht mehr existieren. Fehlender Nachwuchs und das Ausscheiden mehrerer Mitglieder aus unterschiedlichen Gründen führten dazu, dass wir anlässlich unserer Mitgliederversammlung beschlossen, die Historie unseres Ensembles mit dem Ende des Geschäftsjahres zu beenden. Wir danken allen unseren Fördermitgliedern, Unterstützern, Freunden und unseren Familien, ohne die wir unsere großartigen, aber mit viel Arbeit verbundenen Konzerte nicht hätten durchführen können, für ihre Treue.
Abschiedskonzert am 3. Oktober 2026:
Aller Anfang ist schwer, sagt man, aber ein endgültiger Abgang mit Stil steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt.
Als wir im Februar den leider unvermeidlichen Entschluss fassten, unser Ensemble zum Ende des Jahres aufzulösen, stand fest, dass wir allen, mit denen und für die wir in den letzten 37 Jahren musiziert hatten, stilvoll Lebewohl sagen wollten. Was uns damit bevorstehen würde zeigte sich schon im April, als wir persönlich beim Delegiertentag in Hameln erschienen und mit der Ankündigung unseres bevorstehenden Endes große Bestürzung auslösten. Wir hörten einige Male „Ach, das könnt ihr doch nicht machen, das geht doch gar nicht“, und auch uns wurde dabei das Herz schwer.
Was unsere Mienen noch einmal aufhellte war der erfreuliche Umstand, dass es uns gelingen würde, fast die gesamte alte Truppe noch einmal zu einem gemeinsamen Abschiedskonzert auf die Bühne zu bekommen; bei Gründungsmitglied Uwe Schweifer verhinderten dies die Umstände, sodass mit Helmut Schröder nur noch ein „Gründervater“ auf der Bühne stehen würde. Sowohl zu den Probenterminen als auch zu dem Konzert, welches am 3. Oktober in der Kulturhalle in Neukirchen-Vluyn stattfand, erschienen die Sänger aus Florstadt, Lagos/Portugal, Hamburg, Königswinter, Roermond und Helgoland, und schon während der Proben war der alte Geist der Restroom Singers wieder da, was insbesondere daran lag, dass unser Freund Axel Quast die musikalische Leitung wieder übernommen hatte. Die Stimmung konnte nicht besser sein, und oft dachten wir „ach, hätte doch, vielleicht…“ Aber hätte, hätte, Fahrradkette, leider ist es ja anders gekommen.
Da wir aufgrund der bevorstehenden Auflösung keine finanziellen Mittel mehr benötigten, organisierten wir das Konzert als Benefizveranstaltung für den Erziehungsverein Neukirchen-Vluyn und rührten kräftig die Werbetrommel. Gerührt waren wir selbst dann über die Anwesenheit von weit gereisten Angehörigen des CVddP wie Heike Orlowski, die aus Berlin zu uns kam, Gerd Dammann und Wolfgang Schehlmann aus Hamburg, Edmond und Evi Kuhlhei aus Nürnberg, Heike Gehrmann aus Köln und und und… So viele Mitglieder weiterer befreundeter Chöre und ebenso viele Freunde und Förderer ließen es sich nicht nehmen, bei unserem Abschied dabei zu sein. Kurz gesagt: der Saal platzte fast aus allen Nähten, und das war für uns eine zusätzliche Motivation, noch einmal alle Register zu ziehen.
Am Flügel begleitete uns unser alter Freund Martin Fratz, der für uns seinen letzten freien Wochenendtag bis Dezember „sausen“ ließ, und der uns nicht nur bei Stücken wie „Angels“, „Das ist die Liebe der Matrosen“ und „Stonde“ einfühlsam und gekonnt begleitete, sondern das Publikum auch bei seinem Solostück, dem „Root Beer Rag“ von Billy Joel, von den Stühlen riss. Wir ließen uns auch nicht lumpen und zeigten einen Querschnitt unseres Repertoires (u. a. Only You, Männer, Can you feel the love tonight, Meines Großvaters Gebiss und The Wellerman), in welchen fast alle auch ihr solistisches Können zeigen durften, und der frenetische Beifall des Publikums zeigte uns, dass wir wie gewohnt den Geschmack unserer Zuhörer getroffen hatten. Als wir das Konzert mit dem offiziell letzten Lied „Time to say Goodbye“, dem von Michael Erb mit einem speziell auf die Restroom Singers zugeschnittenen Text solistisch gesungenen „My Way“ und den Zugaben, dem „MGV Concordia“ und dem „Bajazzo“ beschlossen, hatten nicht nur die Menschen vor der Bühne Tränen in den Augen.
Der Bajazzo beginnt mit den Worten „Warum bist du gekommen, wenn du schon wieder gehst“. Die Jahre mit den Restroom Singers sind vorbei; sie vergingen wie im Fluge, und ob es ein Revival geben wird… wer weiß? Schon James Bond sagte ja: Sag niemals nie…
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Nicht mehr dabei – aber unvergessen
Auf unserer Homepage ist zu sehen, wer für die Restroom Singers aktuell auf der Bühne steht. Es gibt allerdings auch noch einige, denen wir im Verlauf unserer Historie einiges zu verdanken hatten. Manche haben das Ensemble verlassen, und einige sind zu unserer großen Trauer verstorben. Dieser Beitrag soll an sie erinnern.
Über den nachfolgenden link Unsere ehemaligen Mitglieder gelangst du zu unserer Erinnerungstafel. Wir bitten um Entschuldigung, dass einige Fotos qualitativ nicht perfekt sind. Es handelt sich um Reproduktionen von Papierabzügen, von denen die elektronischen Versionen nicht mehr auffindbar sind. Sollte sich jemand im Besitz besserer Fotos der Abgebildeten befinden und bereit sein, sie uns zur Verfügung zu stellen, bitten wir um Kontaktaufnahme. Vielen Dank im Voraus!
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Die Restroom Singers traten wieder auf !!!
Lange Zeit sah es so aus, als ob die Restroom Singers 2025 nicht mehr auf die Bühne zurückkehren würden. Glücklicherweise kam es ganz anders…
Wir hatten das Vergnügen, als musikalische Gäste am Sonntag, dem 21.12.2025 am Adventkonzert des Willicher Singkreises imtakt im Schloss Neersen teilzunehmen.
Der Bericht zu diesem Konzert ist unter dem nachfolgenden Link einsehbar.

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Große Veränderungen bei den Restroom Singers
Seit Mitte des vergangenen Jahres stand fest, dass Axel Quast, der unser Ensemble seit 2001 musikalisch leitete, ab Oktober 2024 aus persönlichen Gründen seinen Wirkungskreis in den Hamburger Raum verlegen und daher seine Tätigkeit für uns einstellen würde. Unser Konzert „Grünkohl mit Musik“ am 20. Oktober 2024 sollte die Gelegenheit bieten, uns von ihm zu verabschieden und uns in gebührender Form für seine geleistete Arbeit zu bedanken.
In die Vorbereitung dieses Events platzte jedoch ein Ereignis, das uns fassungslos machte. Klaus Hermann, unser Geschäftsführer und große Stütze im zweiten Bass berichtete uns anlässlich eines Auftritts von gesundheitlichen Problemen, die sich rasend schnell als tödliche Erkrankung erwiesen, welcher er am 29. August 2024 erlag. Klaus war seit 1999 Mitglied unseres Ensembles gewesen, und sein markanter Bassbariton hatte den musikalischen Ausdruck der Restroom Singers über ein Vierteljahrhundert hinweg geprägt. Und als wäre sein Verlust nicht schon schlimm genug gewesen, erkrankte mit Helmut Schröder auch noch der zweite Vertreter aus der tiefen Stimme schwer. Er war zwar noch in der Lage, bei unserem „Grünkohl-Konzert“ und unserem Auftritt beim Frauenchor der Polizei Köln mitzuwirken, aber die Komplikationen im Rahmen seiner Behandlung verhinderten ab Anfang November sein Mitwirken bei Proben und Auftritten.
Glücklicherweise gelang es uns, mit Dr. Lutz Schneider einen neuen Chorleiter zu finden, der nicht nur über das absolute Gehör, sondern auch über eine hervorragende Bassstimme verfügt, wovon sich die Besucher der ersten Auftritte, an denen er mitwirkte, überzeugen konnten. Sowohl beim Konzert in Köln als auch im Duisburger Rathaus bei der Verleihung des Ehrenwappens der Bürgervereine zeigte sich das Publikum vom ’neuen Klang‘ des Ensembles begeistert. Gleichermaßen reagierten auch die Mitglieder des Ärzteverbandes Duisburg-Süd, auf deren Neujahrsveranstaltung wir im Januar 2025 neu formiert in der Lage waren, bereits siebzehn (!!) Lieder zu präsentieren.
Das neue Jahr brachte uns zunächst räumliche Veränderungen. Nach fast zehn Jahren im KuCa in Neukirchen-Vluyn wurde es Zeit für ein neues Probendomizil, und auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten wurden wir in der Caritas-Begegnungsstätte in Duisburg-Buchholz fündig, wofür wir uns bei Herrn Hans-Georg Kleinwächter herzlich bedanken. Im Januar stieß auch Patric Konnetz zu uns, um uns im Bereich des Tenors zu unterstützen. Leider sahen sich Günter Grundmann und Volker Niedermeier aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr in der Lage, am Neuaufbau der Restroom Singers teilzunehmen, was unsere Personalnot nochmals verstärkte. Trotz eines Silberstreifs am Horizont sind wir primär auf der Suche nach einem weiteren zweiten Bass, und zwar nicht nur, damit es unserem musikalischen Leiter dort nicht zu langweilig wird.
Die geschilderte Situation führte dazu, dass wir unsere jährliche Tea Time ins Neue Jahr verschieben müssen, um den neuen Mitgliedern genug Zeit zum Erlernen unseres umfangreichen Repertoires zu geben. Fazit ist jedenfalls: wir lassen uns nicht unterkriegen und tun alles, um auch in Zukunft unser Publikum unterhalten zu können – in gewohnter Qualität, aber in ziemlich runderneuerter Form.

